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1. ÖZEPS Tagung für Lehrer/innen unter 35 | Workshops

Beziehung – Austausch – Vernetzung – professionelle Kompetenzen

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Die Workshops im Detail

Workshopeinteilung

Workshop-Phase 1

6 parallel laufende Workshops (4 EH)

  1. in BEZIEHUNG treten – Erlebnispädagogik (Uwe Pögl, Stephan Stumpner)
  2. VISIONEN statt Illusionen (Margit Leibetseder)
  3. PERSPEKTIVENwechsel – Fotografie (Florian Keppelmüller)
  4. KinderSCHUTZ (Robert Grasslober-Kranz)
  5. MITTEL-LOS (Sonja Schrittwieser)
  6. GESUNDHEITsförderliches Lehren und Lernen (Friedrich Teutsch)

Workshop-Phase 2

  1. in BEZIEHUNG treten – Erlebnispädagogik (Uwe Pögl, Stephan Stumpner)
  2. VISIONEN statt Illusionen (Margit Leibetseder)
  3. PERSPEKTIVENwechsel – Fotografie (Florian Keppelmüller)
  4. KinderSCHUTZ (Robert Grasslober-Kranz)
  5. MEDIENkompetenz (Caroline Schwarz)
  6. MITTEL-LOS (Sonja Schrittwieser)

Workshop-Phase 3

  1. in BEZIEHUNG treten – Erlebnispädagogik (Uwe Pögl, Stephan Stumpner)
  2. VISIONEN statt Illusionen (Margit Leibetseder)
  3. PERSPEKTIVENwechsel – Fotografie (Florian Keppelmüller)
  4. KinderSCHUTZ (Robert Grasslober-Kranz)
  5. MEDIENkompetenz (Caroline Schwarz)
  6. MITTEL-LOS (Sonja Schrittwieser)

 Die Workshops im Detail

 1. in BEZIEHUNG treten – Erlebnispädagogik

Trainer: Uwe Pögl, Stephan Stumpner

Inhalte: Vorgestellt werden wirksame Konzepte, Strategien und Denkrichtungen, die den Neueinsteiger/inne/n dabei helfen, beruflichen Herausforderungen aktiv zu begegnen. Pädagogisches Handeln wird als situationsabhängiger Prozess verstanden, bei dem Patentrezepte nicht greifen. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Grundannahmen bildet dabei die Basis für personenbezogenes Handeln im Klassenzimmer.

Ziele: Kennenlernen von Konzepten und Strategien zur aktiven Bewältigung von beruflichen Herausforderungen.

Gestaltung (Methode): Die Umsetzung der Inhalte erfolgt nach den Vorstellungen der modernen Erwachsenenbildung, d. h. in einer Mischung aus theoriegeleiteter Seminarraumarbeit und handlungsorientierten Outdoor-Methoden.

2. VISIONEN statt Illusionen

Trainerin: Margit Leibetseder

Inhalte: Der Workshop geht folgenden Fragen nach: Welche Visionen wurden im Laufe meiner bisherigen Lehrer/innentätigkeit zu Illusionen und welche konnte ich wirklich umsetzen? Welche Einflussfaktoren haben dazu beigetragen, dass sich mein beruflicher Weg verändert hat? Welche Erkenntnisse gibt es zu diesem Thema aus der Forschung? Wie kann ich mit meinem (veränderten) beruflichen Weg umgehen?

Ziele: Ziele für die Zukunft durch die systematische Reflexion über bisheriges Lehrer/innenhandeln besser formulieren können.

Gestaltung (Methode): Fachliche Inputs, Metaphergeschichten, das Arbeiten mit Symbolen und Fallgeschichten gestalten den Workshop abwechslungsreich.

 

3. PERSPEKTIVENwechsel – Fotografie

Trainer: Florian Keppelmüller

Inhalt: „Ein veränderter Blickwinkel erweitert das Denken.“ (aus: Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz) Eine Veränderung des Standortes verändert das Blickfeld. Je nachdem, wo man steht, sieht man eher die Dinge in ihrer Gesamtheit oder im Detail. Manche Dinge bleiben der Wahrnehmung verborgen, andere erhalten durch das Sichtbarwerden mehr Bedeutung.

Der Zugang zu diesem Thema erfolgt über die bildgebende Methode der Fotografie.

Ziel: Die Teilnehmer/innen sollen anhand dieser kreativen Methoden ein Gefühl dafür bekommen, welche Auswirkungen ein Perspektivenwechsel auf die Wahrnehmung haben kann.

Gestaltung (Methode): Workshop

 

4. KinderSCHUTZ

Trainer: Robert Grasslober-Kranz

Inhalte: Nach einem Vorstellen des Kinderschutzzentrums Linz und einem kurzen theoretischen Input zum Thema „Gewalt und Traumatisierung“ erfolgt die Überleitung zum praktischen Teil, in dem die Auswirkungen von Gewalt auf Kinder und Jugendliche erläutert werden. „Sich einzufühlen“ bildet die Grundlage für den Hauptteil, in dem Fallbesprechungen bzw. ein Planspiel Platz haben. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Situationen in der Schule gelegt. Im gegenseitigen Austausch wird Erlebtes zusammengetragen, reflektiert und die relevanten Inhalte gesichert.

Ziele: Stärkung der Lehrpersonen im Umgang mit Gewalt an Kindern/Jugendlichen

Gestaltung (Methode): Workshop – Kurzvortrag, Diskussionen, Fallbesprechung, Planspiel

5. MEDIENPÄDAGOGIK

Trainerin: Caroline Schwarz

Inhalte: Die Teilnehmer/innen erhalten einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsfelder und (kostenlosen) Angebote der Education Group, die als Unterstützung beim Einsatz digitaler Medien in der Praxis genutzt werden können. Die Education Group ist einerseits als Hauptinformationsdrehschreibe für bildungsrelevante Themen zu sehen und arbeitet andererseits als Innovationszentrum rund um Medien, Pädagogik & IKT für die und mit den Lehrkräfte/n.

Ziele: Kennenlernen und praktisches Ausprobieren der Angebote, Tools und Materialien für den Unterricht. Z. B. werden Videoclips für den Unterricht, Gegenstandsportale, eduMoodle, Bilderpool und Autorentools vorgestellt und praktisch umgesetzt.

Gestaltung (Methode): Workshop

 

6. „MITTEL –LOS“ Mutiges Individualisieren Transportiert Effektives Lernen!?

Trainerin: Sonja Schrittwieser

Inhalte: Wir lernen unterschiedlich und haben unterschiedliche Interessen. Wir bringen unterschiedliche Erfahrungen, Kompetenzen und Vorwissen mit. Dieser Workshop widmet sich Themen und Begriffen wie: Umgang mit Differenz – Differenzsensibilität, Differenzierung im Unterricht.

Ziele: Das Schaffen von Möglichkeiten, um Differenzen wahrzunehmen und professionell in die pädagogische Praxis zu integrieren, unter Berücksichtigung des Aspekts, dass Schule (auch) Differenz produziert.

Gestaltung (Methode): Workshop – Theoretischer Input, „Denkpausen“, Vignettenarbeit

 

7. GESUNDHEITsförderliches Lehren und Lernen

Trainer: Friedrich Teutsch

Inhalt: Die Teilnehmer/innen lernen Prinzipien der Gesundheitsförderung im Unterricht kennen und erhalten einen Einblick in die praktischen Umsetzungsmöglichkeiten im Schulalltag.

Ziele: Lehrer/innen betrachten ihre Unterrichtspraxis aus dem Blickwinkel der Gesundheitsförderung, Reflexion der eigenen Rolle im Unterricht. Diskussion von Möglichkeiten zur Steigerung des Wohlbefindens sowie zur Förderung der Leistungsbereitschaft der Schüler/innen und zur potenziellen Entlastung des eigenen Arbeitsalltags.
Gestaltung (Methode): Vortrag, Kleingruppe/Worldcafé.

 

 

Vortrag: Projekt „Jugendcoaching – meine Chance für die Zukunft“

Referentinnen: Nina Lechner, Melanie Praxmaier

Unter diesem Titel wird das seit Jänner 2012 installierte Projekt „Jugendcoaching“ (gefördert durch das Bundessozialamt) in den Bundesländern Steiermark und Wien vorgestellt.

Der Ansatz dieses mobilen Beratungsprojektes zielt darauf ab, ausgrenzungsgefährdete Jugendliche auf unterschiedlichen Ebenen zu erreichen und individuell abgestimmt zu betreuen.

Ziel ist es, anhand der Stärken und Fähigkeiten von Jugendlichen die idealen nächsten Schritte zu planen und so den erfolgreichen Übertritt ins zukünftige Berufsleben und/oder Ausbildungssystem zu ermöglichen.