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Train-The-Trainer-Lehrgang: "Fokus: Selbst-, Sozial- und Systemkompetenz"

Das Bundeszentrum ÖZEPS (Österreichische Zentrum für Persönlichkeitsbildung und soziales Lernen (ÖZEPS) führt in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Wien den Lehrgang “Fokus: Selbst-, Sozial- und Systemkompetenz” (28 ECTS) durch.

Studienkennzahl: 710 700
Dauer: 4 Semester
Zielgruppe: Hochschullehrpersonen der Pädagog/innen – Bildung an Pädagogischen Hochschulen

 

Train-The-Trainer

Fokus: Selbst-, Sozial- und Systemkompetenz

Bundesweit ausgeschriebener Lehrgang für Lehrende in der Pädagog/innen-Bildung

 

Das Angebot richtet sich an Lehrende in der Pädagog/innen-Bildung, die ihre Professionalität im Bereich der Persönlichkeitsbildung kompetenzorientiert weiterentwickeln und vertiefen wollen.

Der Lehrgang „Fokus: Selbst-, Sozial- und Systemkompetenz“ entspricht der Nachfrage nach einem bundesweiten Personalentwicklungsangebot mit Blick auf die Curricula der „Pädagog/innen-Bildung NEU“ und die dafür im Vorfeld formulierten Empfehlungen des Entwicklungsrates/Qualitätssicherungsrates.

Der Lehrgang qualifiziert die Absolvent/innen zur Erweiterung und Vertiefung ihres Kompetenzprofils in ihrer Arbeit mit personbezogenen überfachlichen Kompetenzen. Im Fokus sind:

  • aktualisiertes, reflektiertes Wissen über theoretische Grundlagen und aktuelle Forschungsergebnisse
  • Methodenkompetenz bzw. ein Repertoire an didaktischen und mathetischen Herangehensweisen zur Förderung von personbezogenen überfachlichen Kompetenzen von Pädagog/innen in Aus-, Fort- und Weiterbildung, zur Erstellung von Studienangeboten in dafür vorgesehenen eigenständigen Lehrveranstaltungen oder implementiert in Lehrveranstaltungen der Allgemeinen bildungswissenschaftlichen Grundlagen, der Fachwissenschaft und Fachdidaktiken sowie der Pädagogisch-praktischen Studien der Bachelor- und Mastercurricula
  • Handlungskompetenz für Begleitung, Coaching und Beratung bei Lern- und Entwicklungsprozessen von Student/innen und Pädagog/innen auf deren individuellen Professionalisierungspfaden mit dem Blick auf das jeweilige System
  • ein hoher Grad an (Selbst-)Reflexionskompetenz und Professionsbewusstsein im Spiegel aktueller Ergebnisse der Professionsforschung
  • Kompetenz, forschungsbasierte Erhebungen zu Evaluationen eigener Berufspraxis im Bereich personbezogener überfachlicher Kompetenzen durchzuführen und zum forschenden Erkunden von berufsfeldrelevanten Fragestellungen – insbesondere im Arbeitsfeld Pädagogisch Praktische Studien

 

Die Teilnehmer/innen lernen im Blended-Learning-Arrangement des Lehrgangs verschiedene didaktische Szenarien und mathetische Prinzipien kennen, die sie bei der Erstellung von eigenen Studiendesigns für die Pädogog/innen-Professionalisierung anwenden können. Der Einsatz zeitgemäßer, prozessadäquater Lehr- und Lernsettings sowie verschiedene, die Kreativität anregende Medien unterstützen diese Ziele.

Eine wesentliche Rolle spielt das Portfolio, das die Teilnehmer/innen bei der Anwendung, dem Transfer, der Evaluation und der Reflexion neuer Professionalisierungsschritte begleitet.

Die Arbeit in regionalen professionellen Lerngemeinschaften dient u.a. dem kooperativen Austausch von Gelungenem, dem professionellen Diskurs und der Entwicklung von Forschungsfragen zum eigenen Professionshandeln. Gleichzeitig kann hier Raum zum Bündeln und Vernetzen innovativer Potenziale für neue Entwicklungsprozesse entstehen.

Von Expert/innen moderierte „Work-Discussions“ unterstützen die Reflexion und Professionalisierung anhand von Erhebungen (u.a. Videoaufzeichnungen, Feedback von Studierenden der Teilnehmer/innen, Lessons Learned, qualitative Interviews) aus der eigenen Berufspraxis der Lehrenden.

Die Lernplattform und der Umgang mit elektronischen Medien ist durchgehendes Prinzip des Lehrgangs. Durch die virtuelle Plattform wird die Zusammenarbeit der Learning-Communities gefördert.

Eine kontinuierliche Anwesenheit während der Präsenztage und in den regionalen professionellen Lerngemeinschaften ist aufgrund der prozessorientierten Arbeitsweise erforderlich.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Ein akademischer Abschluss (Lehramt) von einer Universität oder Pädagogischen Hochschule.
  • Ein aufrechtes Dienstverhältnis mit einer Einrichtung der Lehrer/innenaus- und/oder -fortbildung zum Zeitpunkt der Anmeldung.
  • Ausreichende Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien für die E-Learning-Prozesse.
  • Erfahrungen in der Förderung von Selbst-, Sozial- und Systemkompetenzen bzw. Persönlichkeitsbildung aus Aus-, Fort- und Weiterbildungslehrveranstaltungen.

Die Auswahl und die Reihung erfolgen unter Berücksichtigung einer ausgewogenen Anzahl von Teilnehmer/innen unterschiedlicher Institutionen der Pädagog/innen-Bildung aller Bundesländer auf folgenden Grundlagen:

  • Motivationsschreiben (Kurzvorstellung, Motivation, Erwartung; eine DIN A4-Seite)
  • Rücksprache mit der Institutsleitung
  • Zusage der Institutsleitung/der Rektorin/des Rektors (Prozedere: Dienstfreistellung)

Mitverwendete Lehrende brauchen die Zustimmung der jeweiligen Dienstbehörde

Die Voranmeldung erfolgt bis 17. März 2017 über Mag.a Brigitte Schröder (ÖZEPS, brigitte.schroeder@oezeps.at) mit den entsprechenden Unterlagen.

 

Leistungsnachweis

  • aktive Teilnahme in den Präsenzphasen
  • reflektierte Literaturarbeit
  • Kommunikation und Vernetzung über die Plattform
  • Erstellen einer Self-Study
  • Arbeit in den regionalen professionellen Lerngemeinschaften sowie den Work-Discussions, dokumentiert in einem Portfolio

Termine

Der Lehrgang entspricht 28 ECTS-Punkten, aufgeteilt auf 5 Module mit insgesamt 14 geblockten Präsenztagen der Gesamtgruppe.

Folgende Termine stehen bereits fest. Die Orte bzw. die jeweils zum Modul eingeladenen Expert/innen werden rechtzeitig im Vorfeld der Präsenzphasen bekannt gegeben.

Modul 1: Orientierung/Selbstkompetenz; Blockveranstaltung vom 06.07. bis 08.07.2017, Beginn am 06.07.2017 um 10:00 Uhr und Ende am 08.07.2017 um 17:00 Uhr, Abendeinheiten sind eingeplant.

Modul 2: Menschenbild/Selbstkompetenz; Blockveranstaltung vom 19.10. bis 21.10.2017: Beginn am 19.10. um 10:00 Uhr, Ende am 21.10.2017 um 17:00 Uhr, Abendeinheiten sind eingeplant.

Modul 3: Beziehungsarbeit/Sozialkompetenz; Blockveranstaltung 05.04. bis 07.04.2018. Beginn am 05.04. um 10:00 Uhr und Ende am 07.04. um 17:00 Uhr, Abendeinheiten sind geplant.

Modul 4: Organisation PH/Systemkompetenz, Blockveranstaltung 30.08. – 01.09.2018. Beginn am 30.8. um 10:00 Uhr und Ende am 01.09. um 17:00 Uhr, Abendeinheiten sind geplant.

Modul 5: Integrieren und Abschließen, Blockveranstaltung 25.-26.01.2019.

 

Das Lehrgangsteam

Sybille Roszner, M.Ed., VS- und ASO-Lehrerin; Montessoripädagogin und Jenaplanpädagogin; Lehre und Forschung an der PH Wien in den Bereichen personbezogene überfachliche Kompetenzen wie z. B. Coaching, Kommunikation, Self-leadership sowie in den pädagogisch praktischen Studien; systemische Beraterin im Bildungsbereich

Kontakt: +43/676/7920374, sybille.roszner@phwien.ac.at

Dr.in Luise Hollerer, HS-Lehrerin Englisch, Bildnerische Erziehung; Klinische Psychologin in inklusiven Bildungssettings, Psychotherapeutin S.F., Supervisorin; Lehre und Forschung an der KPH Graz, der Karl-Franzens-Universität Graz, der Kunstuniversität Graz sowie in der Fort- und Weiterbildung in interdisziplinären Settings

Kontakt: +/43 /316/58 16 70 – 32, luise.hollerer@kphgraz.at

Mag.a Brigitte Schröder, AHS-Lehrerin für Deutsch und Geschichte; Teamtrainerin, systemische Supervisorin, akademische Organisationsberaterin im Bildungsbereich, Lehrbeauftragte an der Universität Wien; Leiterin des Bundeszentrums ÖZEPS (Österreichisches Zentrum für Persönlichkeitsbildung und soziales Lernen)

Kontakt: +43/664/928 41 78, brigitte.schroeder@oezeps.at

Das Team wird von Expert/innen für die Lernplattform unterstützt.