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Tage der Persönlichkeitsbildung 2014

„Vom ‚hätt i’ zum ‚moch i’!“ oder „Teachers can make changes!!“

Eine Veranstaltung in Kooperation mit ÖZEPS (Österreichisches Zentrum für Persönlichkeitsbildung und soziales Lernen; www.oezeps.at). 

Termin

19. März | 09:00 – 20. März 2014 | 17:00 Uhr

Ort

Tabakfabrik, Peter-Behrens-Platz, 4020 Linz,
Tel.: +43 (0)732 772272-7273
E-Mail: office@tfl.linz.at, Internet: http://www.tabakfabrik-linz.at/de/

Zimmerkontingente sind bis Ende Jänner im Hotel Steigenberger und im Arcotel NIKE Linz vorreserviert.

Steigenberger Hotel Linz
Am Winterhafen 13
4020 Linz,
Tel.: +43 732 7899-973
Fax: +43 732 7899-99
E-Mail: jacqueline.baranyovszki@linz.steigenberger.at

ARCOTEL Nike Linz
Untere Donaulände 9, 4020 Linz ‎
+43 0732 76260 ‎ · arcotelhotels.com
E-Mail: nike@arcotels.com

Zielgruppe

Lehrer/innen, aller Schularten, Lehrende und Studierende in der Lehrer/innenaus- und -fortbildung, SE-Berater/innen, UE-Berater/innen.

Inhalte

Theoretischer Hintergrund und „Aufhänger“ der „Tage der Persönlichkeitsbildung“ 2014 ist die „Megastudie“ des Neuseeländischen Bildungsforschers John Hattie: „Bildung sichtbar machen“. In dieser ebenso intensiv wie kontrovers diskutierten Studie präsentiert Hattie als eines der wesentlichsten Ergebnisse, dass die Lehrperson – neben der systematischen Selbsteinschätzung der Schüler/innen – der mit Abstand wichtigste Einflussfaktor für den unmittelbaren Lernerfolg ist: „Teachers can make changes!“

Diese überragende Bedeutung der Lehrperson ist nach Hattie vor allem darauf zurückzuführen, dass die Lehrer/innen viele andere wichtige Faktoren maßgeblich beeinflussen bzw. steuern können – genannt seien hier als Beispiele etwa der Faktor „Angstreduzierung“ („reducing anxiety“) oder der Faktor „Fehlerkultur“ („A student has to feel comfortable when he says ‚I don’t know‘! He is welcomed!”).

Hatties wichtigste Botschaft an Lehrerinnen und Lehrer lautet somit: Seid euch eurer Wirksamkeit bewusst! Dieses Bewusstsein der eigenen Wirksamkeit geht natürlich mit einem hohen Maß an Verantwortung einher, aber es ist vor allem auch eine ermutigende Botschaft: „Ich als Lehrer/in bin wichtig, ich bin sogar superwichtig!“

Was genau nun die gute Lehrerin / den guten Lehrer auszeichnet, ist nach Hattie nicht an Einzelheiten festzumachen, sondern ist bestimmt durch die gesamte pädagogische Einstellung, durch eine spezifische Haltung („attitude“), die wiederum grundlegend durch die wertschätzende, vertrauensvolle Beziehung zu den Schüler/innen gekennzeichnet ist. Wie aber diese Haltung (oder der pädagogische Habitus) konkret aussehen bzw. wie sie jeweils in unterschiedlichen Kontexten konkret gelebt werden kann, ist nicht im Sinne eines „Patentrezepts“ vorzuschreiben, hängt vielmehr von der individuellen Persönlichkeit der jeweiligen Lehrperson ab. Was man nach Hattie aber sicher sagen kann, ist: Eine Lehrperson sollte sich für ihr Fach begeistern und zu sich selber stehen, authentisch sein – aber auch bereit, sich immer wieder zu hinterfragen und durch Schüler/innen-Feedback hinterfragen zu lassen.

Ausgehend von diesen Überlegungen zielen die „Tage der Persönlichkeitsbildung“ 2014 darauf ab, die Teilnehmer/innen – aktive Lehrer/innen ebenso wie Lehramtsstudierende – zu ermutigen, Schritte vom „hätt i“ zum „moch i“ zu wagen, konkrete Schritte der Persönlichkeitsentwicklung von der (möglicherweise) entfremdeten „Rolle“ der Lehrerin/des Lehrers hin zur (Stärkung der) Authentizität.

Die wissenschaftliche „Klammer“ der Tagung bilden dabei die beiden Impulsvorträge des Hattie-Experten Ulrich Steffens („Was macht den guten Lehrer aus?“) und der Erziehungswissenschaftlerin Maria Hallitzky („Müssen Lehrer Schüler mögen?“). Innerhalb dieser „Klammer“ sollen die Teilnehmer/innen in vielfältigen und kreativen Workshops individuelle Zugänge zum Tagungsmotto „Vom ‚hätt i‘ zum ‚moch i‘“ kennenlernen und ausprobieren können, um sich am Ende jede/r für sich konkrete Ideen und die Entschlossenheit mitzunehmen, diese in der eigenen Arbeit umzusetzen.

Inhaltliche Schwerpunkte werden u. a. in folgenden Bereichen gesetzt: „Theaterpädagogik“, „Bewegte Schule“, „Dialogisches Lernen“, „Kooperatives Lernen“, „Erlebnispädagogik“, „Class Room Management“, „Lernen geht durch den Magen“, „Musikpädagogik“, „Biographiearbeit“, „Philosophieren (mit Kindern)“ …

Zudem wird es für die Teilnehmer/innen Raum und Zeit für praktisches Tun und persönliche Reflexion geben.

Anmeldung

Die offizielle Anmeldung ist über die PH Oberösterreich bis 10.01.2014 möglich.
Sie finden dieses Angebot unter folgender Detailbezeichnung:

Bitte beachten Sie:
Eine Anmeldung ist nur möglich, wenn Sie an der PH-OÖ immatrikuliert sind UND ihrer Stammschule zugewiesen wurden.
Reiserechnung * R G V *: Nach erfolgter Dienstreise kann eine Reiserechnung gelegt werden.
Bei weiteren Fragen oder dem Wunsch einer direkten (Nach-) Anmeldung, schicken Sie ein Mail an: elisabeth.oberreiter@ph-ooe.at